Facebook – Zwei Wege für einander passende Titel- und Profilbilder
Nach der Umstellung der Facebook Fanpages auf Timeline bzw. Chronik Profile haben mehrere Unternehmen und private Nutzer sich an “eingebetteten” Profilbildern in das Titelbild bzw. Coverbild versucht. Nicht nur exakt das Logo zu verwenden, scheint für viele CI Wächter ein Ding der Unmöglichkeit oder Bequemlichkeit zu sein. 99% der Fanpages von Unternehmen benutzen keine fließenden Übergänge zwischen ihrem Profilbild und dem Titelbild.
Theorie und Praxis für Übergänge von Titelbild & Profilbild
Man kann dafür zum einen mit Programmen, wie Adobe Photoshop, arbeiten. Das lohnt sich besonders dann, wenn man noch Schiften und Abmessungen nach CI Richtlinien beachten muss. Hilfe dafür findet man durch die pixelgenauen Angaben bei Jon Loomer oder auch in einer detaillierten Anleitung mit Template Datei von Robert Carreno. Er hat zudem dieses Video Tutorial zur Unterstützung erstellt.
Desweiteren gibt es auf timelinecoverbanner.com die Möglichkeit, sich aus Vorlagen zu bedienen oder eigene Titelbilder und Profilbilder hoch zu laden. Die Erstellung und der Export ist extrem einfach. Zur Unterstützung gibt es auch hier ein Tutorial Video, in dem die Schritte erklärt werden.
Macht diese Gestaltung Sinn für Unternehmen?
Da die Facebook Nutzer Fanpages nur sehr selten direkt besuchen, ist ein gut identifizierbares Logo im Profilbild wegen der Mini-Ansicht im User Stream wichtig, denn dieses bekommen die Fans meistens zu sehen. Der Name des Unternehmens muss allerdings nicht unbedingt im Profilbild auftauchen. Wenn man ein aussagekräftiges bekanntes Logo hat, reicht das völlig aus, weil man im News Stream den Namen der Fanpage klar und deutlich sieht.
Wenn ein Profilbild zur Fortführung des Titelbilds wird, sieht man häufig Dopplungen des Logos oder des Schriftzugs, auch das wirkt in der Vollbild-Ansicht dann leicht überladen. Ein Beispiel ist die aktuelle Fast & Furious Fanpage.
Beim Beispiel von Asics America fand ich die Gestaltung der Übergänge von Titelbild und Profilbild mit am besten. Das Minibild ist im Stream noch einigermaßen lesbar, vielleicht hätte hier auch nur das Symbol gereicht. Man hat zusätzlich das Produkt sehr gut untergebracht und statt einer Logo/Name-Dopplung hat man eine passende Botschaft verwendet.
Man kann auf diese Weise gestalten, aber es ist schwieriger. Mit der richtigen Idee und der Beachtung aller Kleinigkeiten erzielt man möglicherweise einen besseren Eindruck. Sollte man sich die Budget Frage stellen: Ja, es geht auch anders, aber Facebook ist inzwischen DAS weltweite Personen- und Unternehmensverzeichnis, und wenn man das bedenkt, kann man für eine erstklassige kreative Darstellung auch etwas Zeit oder Geld in die Hand nehmen.
70 Umsetzungsbeispiele in einem Video
Abschließend kann man sich in diesem Video von 70 Beispielen von fließenden Profilbild- zu Titelbild-Übergängen inspirieren lassen.
Über Hendrik Harbeck
Hendrik hat über viele Jahre berufliche Erfahrungen im Social Media Bereich gesammelt. Aktuell ist er als Account Director & Head of Social Media bei indigo pearl in Hamburg tätig. Zuvor war er in leitenden Positionen bei den Agenturen fischerAppelt und Scholz & Friends.
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